Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Die Ö1 Klassiknacht

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Das Buch der Bücher". Der St. Pöltner Weihbischof spricht über spirituelle Zugänge zur Bibel Die Bibel ist nach wie vor das am meisten verkaufte Buch der Welt. Als "Buch der Bücher" wird sie gerne bezeichnet, ist sie doch regelrecht eine Bibliothek von Büchern, verfasst von sehr vielen Autoren, entstanden im Laufe eines langen Zeitraums: durch Überlieferungsprozesse und Zusammenstellung von Schriften. Die Sammlung der Heiligen Schriften zu der uns heute bekannten Bibel wurde im 3. Jahrhundert nach Christus abgeschlossen. Anlässlich der "Österreichischen Bibel-Fest-Woche", die von der katholischen Kirche von 24. September bis 3. Oktober 2021 begangen wird, spricht der St. Pöltner Weihbischof Anton Leichtfried in seinen "Gedanken für den Tag" über spirituelle Zugänge zur Bibel. Angefangen mit der Bibelmeditation der Mönche im Mittelalter über das Hören der biblischen Lesungen im christlichen Gottesdienst bis zur eigenen spirituellen Bibel-Lektüre spannt er den Bogen seiner Gedanken, um schließlich zu dem Schluss zu kommen: Die Bibel teilen heißt das Leben teilen.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Helene Breisach. Rustikale Musik und ländliche Tänze Die Jause und das Mikrofon eingepackt, das Cello auf den Rücken - und schon kann es hinaufgehen in die Berge. Aber dieses Land hat nicht nur herrliche Alpen zu bieten: Im Rahmen des Ö1-Schwerpunkts "9 x Österreich" blicken wir in die Pannonische Tiefebene. Von ländlichen Tänzen träumte seinerzeit ein Wiener Komponist des Fin de Siècle in seinem Opus 1. Außerdem hören wir, wie ein Konzert für Streichorchester "alla rustica", also auf ländliche Art, im mitreißenden Blasmusiksound klingt. Und am Ende vieler Turbulenzen im Leben ist vielleicht der Garten mit dem eigenen Gemüse der beste aller möglichen Rückzugsorte ...

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Die Tierpflegerin Sonja Sladky vom Tiergarten Schönbrunn spricht über die Flusspferde. Teil 3: Leben zwischen Land und Wasser Gestaltung: Lothar Bodingbauer Flusspferde wurden von ihren europäischen Entdeckern als "Nilpferde" bezeichnet, weil sie am Nil zuerst gesehen wurden. Ausgewachsen erreichen die Tiere eine Länge von 6 Metern und ein Gewicht um die 3 Tonnen. Sie sind reine Pflanzenfresser und gehen vor allem in der Nacht an Land, um mit ihren Lippen Gras abzureißen - bis 50 kg pro Tag. Eigentlich können Flusspferde nicht schwimmen und stoßen sich eher am Gewässergrund ab. Sie "laufen" unter Wasser. Nasen und Ohren sind zum Tauchen verschließbar, sie liegen mit den Augen auf einer Linie. So sind die Tiere kaum sichtbar, wenn sie im Wasser auftauchen. Die Eckzähne können einen halben Meter lang werden und im Kampf mit Konkurrenten die Gegner stark verletzen. Das Maul weit aufzureißen ist dabei nicht für die Nahrungsaufnahme wichtig, sondern eine Geste der Dominanz. Flusspferde sind näher mit Walen verwandt als mit anderen Säugetieren. Es gibt zwei Arten: Großflusspferde, sie leben im südlichen Teil von Afrika in ausgeschwemmten Flussbecken, und Zwergflusspferde, die nur 350 kg auf die Waage bringen und eher in den Urwaldgebieten von Afrika zuhause sind. Im Tiergarten Schönbrunn leben derzeit zwei Flusspferde: Mutter und Sohn.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Radiokolleg - Wir sind Familie!

Mehr als Vater, Mutter, Kind (3). Gestaltung: Margit Atzler Wer oder was ist Familie? Ganz klassisch: Mutter, Vater, Kind? Welche Personen umfasst der Begriff? Das Wort "Familie" stammt vom lateinischen famulus, Haussklave. Welche Personen umfasst der Familienbegriff? Vielleicht gehören außer Großeltern, Onkeln und Tanten auch noch Hund und Katze dazu. Die Statistik Austria versteht unter Familie Personen, die im selben Haushalt zusammenleben bzw. gemeldet sind. Genaue Angaben zu machen, ist also schwierig. Die Akzeptanz anderer Familienmodelle als das der Kernfamilie wächst. Patchwork ist längst Teil der Normalität, wobei Trennung für viele Eltern noch immer mit einem Gefühl des Scheiterns als Familie zusammenhängt. Rechtlich gesehen sprechen wir von Familie, wenn es sich um ein Paar mit mindestens einem Kind handelt. Sind Alleinerziehende mit Kind also keine Familie? Und was, wenn das Elternpaar aus zwei Frauen oder aus zwei Männern besteht - eine sogenannte Regenbogenfamilie also. Egal um welche Familienform es sich handelt: die Begriffe, die mit Familie in Verbindung gebracht werden, sind in der Regel die Gleichen: Sicherheit, Rückhalt und Ruhe - Dinge, die Familie im besten Fall bieten kann. Doch der Begriff "Familie" kann auch Augenrollen hervorrufen. Familie sieht sich schließlich auch mit Herausforderungen konfrontiert. Ein Zuviel an Nähe, Konflikte durch unterschiedliche Meinungen oder Herangehensweisen an die alltäglichen Herausforderungen, bis hin zu Zerwürfnissen und Kontaktabbruch. Der Anspruch an das, was Familie zu leisten hat, ist enorm - emotional wie organisatorisch. Vor allem medial wird uns das harmonische Familienidyll als erreichbares Idealbild suggeriert, und zwar nicht erst seit Instagram Co., wo glückliche Gesichter Gefühle der Unzulänglichkeit bei den BetrachterInnen auslösen können. Familie als gesellschaftliche Norm, als funktionierende Basis, als sicherer Hafen und Rückzugsort, wo wir sein dürfen, wie wir sind und wo Kinder optimal auf die Welt da draußen vorbereitet werden? Die Realität sieht meist anders aus, schließlich entladen sich im familiären Umfeld auch die Spannungen, die sich jahrelang, ja manchmal über Generationen hinweg aufgebaut haben. Hinzu kommen teilweise diametral gegensätzliche Bedürfnisse der einzelnen Familienmitglieder je nach Alter und weiterer Umstände. Für das Radiokolleg besuchte Margit Atzler die unterschiedlichsten Familien und Wahlfamilien in ihrem Zuhause. Von "klassisch" über Patchwork und Regenbogen bis hin zu Familien in gemeinschaftlich organisierten Wohnprojekten. Ein analytischer Blick mit einem Quäntchen an kritischer Selbstreflexion der Gestalterin in Bezug auf ihr persönliches Familienverständnis, der die Hörerinnen und Hörer dazu einladen möchte, eine neue Sicht auf die eigene Familie zu entwickeln.

09.30 Uhr
Radiokolleg - Durchfallen, Schwänzen, Abbrechen

Warum Menschen der Schule den Rücken zukehren (3). Gestaltung: Katharina Godler "Wie kann denn ein Mensch gerne in die Schule gehen? Das verstehe ich überhaupt nicht.", fragt der 1953 geborene Schriftsteller Josef Winkler. Im Alter von siebzehn Jahren entschied er, die Schule abzubrechen und künftig sein Leben dem Schreiben zu widmen. Auch der LKW-Fahrer Lukas Höpler, die Heilmasseurin Roswitha Bors und die Umweltpädagogin Sophie Hiller entschieden vor vielen Jahren, nicht mehr in die Schule zu gehen. Das Radiokolleg beschäftigt sich in dieser Woche mit Themen rund um Schulmisserfolg, Schulabsentismus und Schulabbruch. Psychische Probleme, Lernschwierigkeiten, Mobbing oder die nicht passende Schulform - Schulabbrecherinnen und Schulabbrecher nennen die unterschiedlichsten Beweggründe, warum sie einst der Schule den Rücken zukehrten. Bei vielen zeichnete sich der Weg bereits in der frühen Kindheit und in den ersten Schuljahren ab. Überforderung, aber auch Unterforderung führten zu Desinteresse, Entfremdung und zum Leistungstief. Die einen gingen während dem Unterricht ins Kaffeehaus oder ins Kino. Die anderen versteckten sich zu Hause. Welche Formen des Schwänzens und Verweigerns gibt es eigentlich? Expertinnen und Experten aus den Bereichen Schulpsychologie und Familientherapie sowie Lehrende und Erzieherinnen analysieren, wie es Schritt für Schritt zu einem Schulabbruch kommt. Sie geben Ratschläge an Eltern, Angehörige und Betroffene, wie mit schlechten Noten, Nachprüfungen, der Scham des Wiederholens und mit der Verweigerung des Schulbesuchs umgegangen werden kann. Und wie erfolgreich werden die Schülerinnen und Schüler in den Jahren der Pandemie sein? Wie viele werden dem Leistungsdruck standhalten? Werden alle zum Abschluss kommen? Auch diese Fragen werden im Radiokolleg behandelt. Zuletzt erzählen die Schulabbrecherinnen und Schulabbrecher, was aus ihnen geworden ist, welche Perspektiven sie nach dem Schulabbruch hatten und wie sie heute auf das Ereignis zurückblicken.

09.45 Uhr
Radiokolleg - The Big Mix

Multikulturelle Rhythmusinstrumente und -traditionen (3). Gestaltung: Sabine Nikolay Durch die Kolonialisierung kam es zu einem regen Austausch musikalischer Traditionen. Am bekanntesten ist die Rolle der afrikanischen Sklavinnen und Sklaven auf dem amerikanischen Kontinent bei der Entstehung von Gospel-Musik und Jazz, in dem afrikanische Rhythmen eine neue Verwendung fanden. Aber auch heute als afrokaribisch bekannte Musikstile und Rhythmen entstanden in dieser Zeit und prägen die Musikkultur Lateinamerikas bis heute. Doch es gibt auch weniger bekannte Handlungsorte: So wird bis heute in der indischen Musik die Shruti-Box eingesetzt, und ebenso das Monochord, beide entstanden inspiriert vom Harmonium das die Engländer in der Kolonialzeit nach Indien mitbrachten. Die Castagnetten im Flamenco sind wiederum in Westafrika beheimatet. Auch heute kommt es zu interessanten Cross Overs. So hat Peter Gabriel auf seinem Real World Label versucht, Weltmusik ein wenig authentischer in den Westen zu bringen, als das im Sinne des Publikumsgeschmacks und Business üblich war. Interessant ist auch, wie zB afrikanische Musiker*innen in Europa und den USA auftreten - in traditioneller afrikanischer Kleidung, während sie auf dem Heimatkontinent in kleinen Clubs in Jeans und T-Shirt oft elektronisch verstärkt spielen. Legendär auch die Afrika-Exkursionen von Blur-Gründer und -Sänger Damon Albarn, der in seinen Musikprojekten zahlreiche Mischungen verschiedener Musiktraditionen, auch ganz speziell aus Mali, forcierte.

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Anklang

Mit Stephanie Maderthaner Ein musikalisches Meisterwerk aus Leipzig - Felix Mendelssohn Bartholdy: Trio für Violine, Violoncello und Klavier Nr. 1 in d-Moll op. 49 (Julia Fischer/Violine, Daniel Müller-Schott/Violoncello, Jonathan Gilad/Klavier) Er fühle sich, "so ruhig froh, wie niemals wieder seit dem elterlichen Hause." In Leipzig stimmte für Mendelssohn Bartholdy einfach alles. Er war beruflich und musikalisch angekommen. Die Leipziger erwarteten auch dementsprechend freudig das Erscheinen des ersten, großen Klaviertrios, das Mendelssohn dort vorstellte. Am 1. Februar 1840 war die Uraufführung im damaligen Leipziger Gewandhaus - mit dem Komponisten am Klavier, mit Ferdinand David, dem Konzertmeister des damaligen Gewandhausorchesters, an der Geige und mit dem Cellisten Carl Wittmann. Die ausländischen Verlage fanden das Trio zu schwierig, um es gut zu verkaufen. Wer aber keine Angst vor hoher Qualität und gewissen technischen und intellektuellen Ansprüchen hatte, der war restlos begeistert. Wie zum Beispiel Robert Schumann. Er schrieb 1840 in der Neuen Zeitschrift für Musik: "Es ist das Meistertrio der Gegenwart, wie es ihrerzeit die von Beethoven in B und D und das von Schubert in Es waren. Eine gar schöne Komposition, die nach Jahren noch Enkel und Urenkel erfreuen wird."

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten

"Tagebuch der Übersiedlung" von Dzevad Karahasan. In einer Neuübersetzung von Katharina Wolf-Grießhaber. Es liest Helmut Berger. Eine Mutter weint, weil ihre Kinder gesund und bei ihr sind. Neidvoll blicken Leute in einer Warteschlange auf einen Mann, der still an eine Wand gelehnt einen gewaltlosen Tod stirbt. Ein Granatsplitter hat nicht den Autor und seine Frau, aber deren Bücher getroffen. In seinem erweiterten und neuübersetzten Werk "Tagebuch der Übersiedlung" schildert der bosnische Schriftsteller Dzevad Karahasan die Belagerung Sarajevos, die von 1992 bis 1996 dauerte, deren Bewohner von Strom, Wasser und Nahrungsmitteln abschnitt und tausende Menschen das Leben kostete. In Essays und Kurzberichten gibt der preisgekrönte Erzähler Dzevad Karahasan Einblicke in die gewaltvolle Zerrüttung und Zerstörung der über Jahrhunderte funktionierenden Stadt mit vier monotheistischen Religionen - gelebtes Symbol friedvoller Multikulturalität. Und er erzählt auch, was davon ins Sarajevo von Heute gerettet werden konnte. Gestaltung: Ilse Amenitsch

11.25 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Marie-Theres Himmler. Multitalent Frank Dupree und der von klassischer Form umhüllte Jazz Nikolai Kapustins. Frank Duprees Hände rasen rhythmisiert über die Klaviatur, Rosanne Philippens geigt und groovt zum Ragtime, die Musiker/innen vom Württembergischen Kammerorchester Heilbronn heben zum 60er-Jahre Streichersound an. Was wie ekstatische Solos über fetzige Jazzharmonien klingt, hat der 2020 verstorbene Nikolai Kapustin aber Note für Note niedergeschrieben. Unter dem Dirigat von Case Scaglione sind nun das Klaviekonzert Nr. 4 Op. 56 und das Doppelkonzert für Klavier und und Violine Op. 105 auf CD erschienen. Bei der Kammersinfonie Op. 57 steht Frank Dupree - der nicht nur Konzertpianist, sondern auch ausgebielteter Jazzdrummer und Dirigent ist - am Pult. Eine mitreißende Aufnahme voller Schwung und Schmiss, der man sich nur schwer entziehen kann! Warum Klassik - Folge 3: "Musikalische Naturgesetze" oder "Wellen Töne" Wenn Sie sich schon lange gefragt haben, ob Musik in unserer Natur liegt, dann dürfen Sie dritte Folge von "Warum Klassik?" auf keinen Fall verpassen! Diese geht der Frage auf den Grund, wo Töne in der Natur versteckt sind und wie man sie hervorzaubern kann. Außerdem erfahren wir endlich, wie man aus einem langen Alphorn ganz viele verschiedene Töne herauslocken kann, und ob es in der Natur auch so etwas wie "unnatürliche" Töne gibt. Gestaltung: Leonard Eröd

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Das Ö1 Konzert

London Philharmonic Orchestra, Dirigent: Vladimir Jurowski; Steven Isserlis, Violoncello. Igor Strawinsky: Jeu de cartes * William Walton: Konzert für Violoncello und Orchester * Paul Hindemith: Symphonie "Mathis der Maler" (aufgenommen am 12. August in der Royal Albert Hall in London im Rahmen der "BBC Proms 2021"). Präsentation: Peter Kislinger.

15.30 Uhr
Moment

Aus "Versprechen" wird "Angebot". Ein Universitätsprofessor übersetzt das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch Vor zwanzig Jahren bemerkte Peter Bydlinski, Professor für bürgerliches Recht an der Universität Graz: die meisten seiner Studierenden verstehen die originalen Formulierungen der Paragraphen des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB) nicht mehr, geschweige denn können sie in eigenen Worten wiedergeben. Die ältesten Passagen des Gesetzes stammen aus dem Jahr 1811. Peter Bydlinski beschloss deshalb, die über 1.300 Paragrafen des ABGB in moderne und möglichst verständliche Sprache zu übersetzen. Mehr als die Hälfte der Paragraphen hat Peter Bydlinski in den vergangenen Jahren übersetzt und auf der Internetseite der Universität Graz veröffentlicht. Spätestens bis zu seiner Pensionierung in sechs Jahren möchte er mit seinem Großprojekt fertig sein und ein Buch veröffentlichen, in dem der Originaltext seiner Übersetzung gegenübersteht. Das Werk soll sich nicht nur an Studentinnen und Studenten richten, sondern an alle, die sich für Gesetze interessieren. Gestaltung: Jonathan Scheucher Moment-Echo: Lukas Tremetsberger Wort der Woche: Vincent Leb

15.55 Uhr
Rudi! Der rasende Radiohund

Rudi will Baseballspielen lernen Jetzt, wo die Schule wieder begonnen hat, möchte sich Rudi ein bisschen sportlich betätigen. Stöckchen holen und bringen - findet er fad und Fußball ist ihm zu anstrengend. Der Kater schlägt vor, dass er doch Baseball ausprobieren könnte - da hat er einen Holzschläger und einen Ball. Der Radiohund ist begeistert. Sofort düst er zum Baseballtraining im 13. Wiener Gemeindebezirk und mischt sich unter die jungen Zweibeinerinnen und Zweibeiner auf dem Spielfeld. Gestaltung: Kathrin Wimmer

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Praxis - Religion und Gesellschaft

16.40 Uhr
Das Ö1 Gesundheitsmagazin

16.55 Uhr
Digital.Leben

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Michael Neuhauser. Joe Troops neues Album "Borrowed Time" Joe Troops neues Album "Borrowed Time" "This machine kills fascists" hatte Woody Guthrie in den frühen 1940er Jahren auf seine Gitarre geschrieben. Joe Troop lässt keinen Zweifel daran, in wessen Tradition er steht, wenn in Anlehnung daran auf seinem Banjo zu lesen ist: "Esta máquina derrumba tiranía" - "Diese Maschine stürzt Tyrannei". Musikalisch kommt Troop vor allem vom Bluegrass, wurde aber während seiner Studienjahre in Spanien und dann im Zuge eines zehnjährigen Aufenthalts in Argentinien zum zweisprachigen musikalischen Grenzgänger, der mit seiner Band Che Apalache Bluegrass und ateinamerikanische Musik verschmolz. Das tut er nun auch auf seinem aktuellen Solo-Debüt, wo er aber noch deutlicher und vehementer als schon bisher seine politischen und gesellschaftlichen Anliegen formuliert. Das Album "Borrowed Time" mit seinen hochmusikalischen Protestsongs (und hochkarätigen Gästen wie Charlie Hunter, Tim O'Brian, Béla Fleck oder Abigail Washburn) ist ein direktes Resultat der vergangenen zwei Jahre, in denen Troop den Stillstand des Konzertbetriebs nutzte, um sich voll und ganz als politischer Aktivist zu engagieren, beginnend mit den weichenstellenden Präsidentschaftswahlen, aber bald auch weit darüber hinaus.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Paradigmen und Praktiken im Zeitalter der Systemkonkurrenz mit: Berthold Unfried, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien Gestaltung: Isabelle Engels Spricht man heute von Entwicklungspolitik oder Entwicklungshilfe, meint man damit wie selbstverständlich Modelle und Praktiken, die sich auf ein "westlich"- kapitalistisches Verständnis von "Entwicklung" beziehen. Im Zeitalter der Systemkonkurrenz zwischen 1960 und 1990 jedoch existierten zwei unterschiedliche "Entwicklungspolitiken" - in den realsozialistischen Ländern "Internationale Solidarität" oder "Sozialistische Hilfe" genannt. Beide Entwicklungspolitiken verfolgten das Ziel, die großen Ungleichheiten in der Welt zu verringern. Zu den Instrumenten der Entwicklungspolitiken gehörten der Transfer von Technologien, Kapital und anderen Ressourcen, sowie vor allem die Entsendung von professionellem Personal. Diese Entwicklungsarbeiter/innen trugen zur Verbreitung der jeweiligen Wirtschafts- und Lebensweisen, Werte und Einstellungen bei. Neben der Konkurrenz der Weltsysteme rückt in dieser Sendereihe auch das personelle Kernstück auf der Mikroebene ins Blickfeld: die Beziehung zwischen den Expert/innen und Entwicklungshelfer/innen der BRD bzw. Kooperant/innen der DDR und ihren jeweiligen einheimischen Counterparts. Auf Seiten des sozialistischen Weltsystems war Kuba das Verbindungsglied zwischen dem europäischen Zentrum und den "Drei Kontinenten" Asien, Afrika, Lateinamerika. Nicht nur die Bevölkerung der Einsatzländer sollte durch Transfers und Erziehung "entwickelt" werden, sondern auch die Persönlichkeit der Entwicklungsarbeiter/innen sollte sich durch diese Tätigkeit weiterentwickeln.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.25 Uhr
Journal-Panorama

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Dimensionen

Weitgereist im Dienst des Kinos Der "Filmkaufmann" Rudolf Jellinek Von Uli Jürgens 32 Dienstjahre und elf Nationen - das ist die Bilanz von Rudolf Jellinek. Seine Lebensreise beginnt 1892 im Königreich Böhmen und endet 1965 in Wien. Dazwischen liegen Jahrzehnte im Dienst der amerikanischen Produktionsgesellschaft "Paramount Pictures". In einem Album, das die beiden Filmhistoriker Paolo Caneppele und Günter Krenn in den nicht-filmischen Sammlungen des Österreichischen Filmmuseums entdeckt und aufgearbeitet haben, finden sich zahlreiche Fotografien und Zeitungsausschnitte. Sie belegen die abenteuerliche Lebensgeschichte Jellineks. Jellinek ist für Paramount ab 1921 zunächst im Baltikum und Polen tätig, flüchtet als Jude nach Italien, später führt ihn seine Reise über Lissabon ins Exil nach Argentinien und Uruguay. Bald spricht er fließend Spanisch und ist vielgeachteter Manager. Nach dem Krieg lebt Jellinek in Frankfurt, 1956 kommt er für Paramount nach Wien. Seine Geschichte zeigt, dass Film-Exil zur Zeit des Nationalsozialismus nicht nur Regie, Drehbuch oder Schauspiel betraf. Der "Filmkaufmann" Rudolf Jellinek ist dafür ein Paradebeispiel.

19.30 Uhr
Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Patrizia Jilg. Francesco Durante: "Requiem in c-Moll". Chor und Solistinnen Solisten des Coro della Radiotelevisione svizzera, I Barocchisti, Leitung: Diego Fasolis. (Aufgenommen am 28. August 2021 in der Hofkirche in Innsbruck im Rahmen der "Innsbrucker Festwochen").

21.00 Uhr
Salzburger Nachtstudio

Kaiser Josephs letzte Reise? Das war's dann mit der Aufklärung ... Gestaltung: Martin Haidinger Die Bestsellerautorin Monika Czernin schickt in ihrem aktuellen Buch "Der Kaiser reist inkognito" den Aufklärer Joseph II. quer durch Europa. Minutiös verfolgt sie die Fahrten des unorthodoxen Monarchen durch seine und die Länder anderer Herrscher und schildert in packender Manier Fakten und Gedankengänge, die zum Aufbruch Europas in einen Zustand der Aufgeklärtheit führten. Doch die Ernüchterung folgt auf dem Fuß, denn mit Reinhold Knoll, dem Kulturwissenschaftler und Mitautor der mehrbändigen österreichischen Philosophiegeschichte "Verdrängter Humanismus - verzögerte Aufklärung" blenden wir uns vorwärts bis in die Gegenwart. Ist die Welt heute nicht nach wie vor in Irrationalismus und Aberglauben gefangen? Hat es sich also ausgereist, wär's das dann gewesen mit der Aufklärung? Oder gibt es doch noch Hoffnung? Viele Fragen vom Gestalter Martin Haidinger und einige Antworten von Monika Czernin und Reinhold Knoll, der heuer seinen 80.Geburtstag begeht.

21.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Radiokolleg

Mehr als Vater, Mutter, Kind (3). Gestaltung: Margit Atzler Durchfallen, Schwänzen, Abbrechen. Warum Menschen der Schule den Rücken zukehren (3). Gestaltung: Katharina Godler The Big Mix. Multikulturelle Rhythmusinstrumente und -traditionen (3). Gestaltung: Sabine Nikolay

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Magazin Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen. Gestaltung: Marie-Theres Himmler

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: dazw. 03:00 Uhr Nachrichten