Webradio und Livestream

Tagestipp

Heute, 23:05 Uhr Bayern 2

Nachtmix

Blue Monday Musik von Messer, Fimber Bravo und Damon Locks Black Monument Ensemble Messer zählen zu den neueren, deutschen Gitarrenbands der härteren Schule mit deutschen Texten. Nun legt die Band um den Sänger Hendrik Otremba ein Album in einer neuen, ungewohnten Fassung vor: Auf "No Future Dubs" haben sie die Songs von ihrem finnischen Produzenten-Kumpel Toto Belmont remixen lassen, als Dub-Versionen. Die Stimme und wenige Original-Spuren verleihen Messer nun ein ganz anderes Erscheinungsbild. Hörenswert! Das gilt auch für ihn: Fimber Bravo gehört zu den wenigen bekannten Steel Drum-Spielern im Pop. Er begann mit der Energie der Black Power-Bewegung der 60er auf Trinidad und wurde in den 70ern mit der 20th Century Steel Band und ihrem Caribbean-Funk nicht nur in England bekannt. Auf seinem neuen Solo-Album lädt die in London lebende Legende nun jüngere MusikerInnen ein: von Bands wie Hot Chip, Vanishing Twin oder The Horrors. Und afrikanischen Musiker, die Fans seiner Steel Pans sind. Toll III: Damon Locks & Black Monument Ensemble zählen zu den Formationen, die dem Chicagoer Jazz-Label International Anthem auch in Europa einen Namen gaben - neben Makaya McCraven, Ben LaMar Gay oder Angel Bat Dawid. Die beiden Letztgenannten wirken auch auf dem neuen, zweiten Album "Now" des Black Momument Ensemles mit. Damon Locks hat auch sechs Sängerinnen eingeladen, seine Kompositionen zu singen. In der Blue Monday-Ausgabe mit Ralf Summer hören wir außerdem die Gorillaz (das Debüt wird 20), Toada (ein Portugiese in Berlin), Emanative & Liz Elensky.

Konzerttipp

Heute, 20:00 Uhr rbb Kultur

RBBKULTUR RADIOKONZERT

Falstaff von Giuseppe Verdi Donald Runnicles dirigiert Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin Aufnahme vom 17.11.2013 in der Deutschen Oper Berlin Markus Brück, Bariton Michael Nagy, Bariton Joel Prieto, Tenor Thomas Blondelle, Tenor Gideon Poppe, Tenor Marko Mimica, Bass Barbara Haveman, Sopran Elena Tsallagova, Sopran Dana Beth Miller, Mezzosopran Jana Kurucová, Mezzosopran Clara Schumann: Drei Romanzen für Violine und Klavier, op. 22 - bearbeitet für Oboe und Klavier Céline Moinet, Florian Uhlig

Hörspieltipp

Heute, 23:04 Uhr SRF 1

Schreckmümpfeli

«Erpresser am Telefon» von Robert Edwald Eckels Wie Du mir so ich Dir.

Featuretipp

Heute, 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Venedig Gründung in der Lagune Kraxenträger Geschichte eines Kleinhandels über die Alpen Das Kalenderblatt 12.04.1831 Resonanzkatastrophe: Broughton Suspension Bridge stürzt ein Von Hellmuth Nordwig Venedig - Gründung in der Lagune Autor: Thomas Morawetz / Regie: Eva Demmelhuber Wann feiert man die Gründung einer Stadt? - Erst, wenn der Ort erfolgreich geworden ist und man Grund hat, sich darüber zu freuen. Dann braucht man zum Feiern ein Gründungsdatum. Als die Venezianer im Mittelalter endgültig eine internationale Größe geworden sind, präsentieren sie als ihr Gründungsdatum den 25. März 421. Damals sollen die Festlandbewohner des späten Römischen Reichs vor den einfallenden Langobarden in die sumpfige Lagune geflohen sein. Allerdings gab es zu dieser Zeit noch keinen einzelnen Ort, der Venedig hieß. Venezia war eine Provinz des Oströmischen Reichs, und der Kaiser saß im fernen Konstantinopel. Das Leben in der Lagune war extrem. Es gab kaum sicheren Boden unter den Füßen, und oft genug wurden die Siedlungen überschwemmt. Doch das heutige Venedig war Jahrhunderte lang noch nicht einmal der einzige bedeutende Ort in den Sümpfen. So staunen moderne Besucher heute über die großartige Basilika Santa Maria Assunta auf der Insel Torcello. Sie liegt etwa eine Stunde mit dem Wasserbus von Venedig entfernt im Brackwasser - wie im Niemandsland . Warum ist ausgerechnet das heutige Venedig zum Zentrum der Lagune geworden? Und noch viel mehr: ein Ort, der im Mittelalter von einer ärmlichen Siedlung zu einer europäischen Großmacht aufgestiegen war und in der sich die Bewohner stolz gefragt haben - Wie lange gibt" s uns eigentlich schon? Kraxenträger - Geschichte eines Kleinhandels über die Alpen Autor: Markus Mähner / Regie: Irene Schuck Heute kann man Küchengeräte, Möbel oder Waschmaschinen einfach übers Internet bestellen. Ein paar Tage später werden sie geliefert. Da kann man sich kaum noch vorstellen, wie beschwerlich der Warentransport in früheren Zeiten war. Besonders anstrengend und gefährlich war der Weg über die Alpen. Denn die Straßen waren nur spärlich ausgebaut und im Winter oft gar nicht passierbar. Hier hatten die sogenannten "Kraxenträger" einen Vorteil. Denn sie kamen dahin, wo die Säumer mit ihren Pferden und Wagen nicht hinkamen. Zu Fuß trugen sie auf ihrem Rücken Waren über die Alpen und boten sie fern ihrer Heimat in den Dörfern und Städten an: Zitronen, Kruzifixe, Gemälde, Bücher oder auch Ferngläser und Thermometer. Die Geschichte eines inneralpinen Handels, der schon fast vergessen ist. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz

Podcast

MDR KULTUR

Xavier de Maistre: Die Reise um mein Zimmer (3/5) | Gelesen von Matthias Bundschuh

Der Weg zu seinem Schreibtisch führt vorbei an Gemälden und Kupferstichen. Wenn zu entscheiden ist, welcher Kunst der Vorzug gebührt, der Malerei oder der Musik, spricht nach seinem Urteil sehr viel mehr für die Malerei.

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NDR

Im Keller

Nach dem gleichnamigen Buch von Jan Philipp Reemtsma. Am 25. März 1996 wurde Jan Philipp Reemtsma vor der Tür seines Hauses in Hamburg-Blankenese niedergeschlagen und verschleppt. 33 Tage lang hielten ihn seine Entführer im Kellerraum eines angemieteten Hauses bei Bremen gefangen. Reemtsmas Bericht über seine Gefangenschaft "Im Keller" ist eine Chronik der Ereignisse. Die Hörspieladaption unter der Federführung des Norddeutschen Rundfunks wurde zum Hörspiel des Jahres 1998 gewählt: "Ein literarisches Hörspiel, streng, ohne Mätzchen. Und gerade deshalb zutiefst bewegend," urteilte die Jury. Mit Günther Einbrodt. Bearbeitung: Charlotte Drews-Bernstein. Komposition: Ronald Steckel. Ton und Technik: Peter Kainz und Venke Decker. Regie: Ulrich Gerhardt. Regieassistenz: Heike Tauch. Redaktion: Michael Becker. Produktion: NDR/SWF/SFB 1998. Verfügbar bis 23.03.2022. https://ndr.de/radiokunst

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